Das Gesetz fasst die Elternmitwirkungsrechte in § 25 Abs. 1 ThürSchulO recht weit:

Die Schulelternvertretung wirkt in Angelegenheiten, die für die Schule von allgemeiner Bedeutung sind, beratend mit. Aufgabe der Schulelternvertretung ist es,
  1. das Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern und den Lehrern, die gemeinsam für die Bildung und Erziehung der Schüler verantwortlich sind, zu vertiefen,
  2. das Interesse der Eltern für die Bildung und Erziehung der Schüler zu wahren,
  3. den Eltern aller Schüler oder der Schüler einzelner Klassen oder Stammkurse in besonderen Veranstaltungen Gelegenheit zur Information oder zur Aussprache zu geben,
  4. Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern zu beraten,
  5. durch gewählte Vertreter an der Beratung der Schulkonferenz teilzunehmen.

Um diesen Aufgaben nachzukommen, treffen sich Klassenelternsprecher und Schulleitung jeden ersten Montag im Monat, informieren sich über aktuelle Schulthemen, fassen Beschlüsse in Ihrer eigenen Zuständigkeit und planen die nächsten Vorhaben. Soweit nötig, werden dafür Arbeitsgruppen gebildet.
Darüber hinaus wird den Klassenelternsprechern empfohlen, in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit den Eltern und den Klassenlehrern Elternstammtische abzuhalten.
Sinn der Elternstammtische soll es sein, Barrieren in der Kommunikation zwischen den Eltern und den Klassenlehrern abzubauen und so wichtige Impulse für die Förderung der Schüler zu erhalten. Oder ganz einfach gesagt: wir
  •     verschaffen uns einen Überblick über die Entwicklung der Schüler
  •     bieten eine Basis für die Vernetzung zwischen Eltern, Schülern und Lehrern
  •     führen gemeinsame Projekte unter Einbeziehung von Eltern, Schülern und Lehrern durch.

Leider fällt es oftmals schwer, Eltern für eine Zusammenarbeit zu gewinnen.
Unsere Tür ist für alle interessierten Eltern offen!
Ohne die Mitarbeit engagierter Eltern wären aber viele Projekte an unserer Schule nicht oder zumindest nicht so denkbar gewesen:
  •     Sanierung der Sanitäranlagen am „alten“ Schulgebäude
  •     Schulausflug in den Thüringer Landtag
  •     Durchführen von Schuljahresabschlussfahrten
  •     Renovierung von Klassenräumen
  •     Reparatur von Sitzmöbeln
Damit kommen wir auf ein Kernproblem, dass die Elternvertretung in den letzten Jahren auf Trab gehalten hat:
Die Sanierung unseres Schulgebäudes.    
Die Organisation unter den Gebietskörperschaften in Deutschland sieht vor, dass gerade deren schwächste Glieder zum Schulträger auserwählt wurden. Die Folgen sind unübersehbar:  
Mangelnder Bauunterhalt führt zu Sanierungsrückstau, der am Ende allen teuer zu stehen kommt. Eltern erfüllen dabei oftmals Aufgaben, die dem kommunalen Schulträger obliegen.
Sinn und Zweck der Mitwirkungsrechte von Eltern werden dabei weit überspannt. Die eigentliche Elternarbeit kommt dabei oftmals zu kurz.
Nun sehen wir einer umfänglichen Sanierung unserer Schule entgegen. Das eröffnet uns die Möglichkeit, uns auch wieder verstärkt den Themen einer inhaltlichen Arbeit zu widmen.
Dazu laden wir alle Eltern unserer Schule recht herzlich ein.
Es liegt auch oder vielleicht gerade an Ihnen, dass unsere Schule Schule macht!