Dienstag, 21. Februar 2017. Jedem fällt es schwer, Zahlen in großer Höhe und unbegreifliche Handlungen zu verbildlichen und zu erfassen. Dies änderte sich heute mit dem Besuch im Stammlager von Auschwitz. Dort erhielten wir durch eine Führung einen prägenden Eindruck von der damaligen Zeit durch den Anblick von Unmengen an abgenutzten Schuhen in allen Größen und Variationen, kiloweise abgeschorenes Haar, eine bedrückende Gaskammer, Nachbauten der Verbrennungsöfen und gestohlenes Eigentum der Gefangenen, wie zum Beispiel: Geschirr, Kämme, Brillen und weitere Wertgegenstände. Nach dem Mittagessen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe sichtete Material im Archiv, die anderen beteiligte sich am Workshop. Am Abend hielt eine Historikerin eine multimediale Präsentation, die uns andere Einblicke in das Leben im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zeigte, nämlich an drei konkreten Einzelschicksalen. Wir erhoffen uns, weitere Informationen durch den morgigen Besuch von Auschwitz-Birkenau zu erhalten und durch die Archiv-Arbeit unsere Präsentationen für den Unterricht inhaltlich vorbereiten zu können. Emily, Anne-S., Michéle, Jennifer, Madeleine, Alisa, Sophia